Weniger Heizkosten, mehr Wohnkomfort, BAFA-Zuschuss obendrauf
Über das Dach geht 20 bis 30 Prozent der Heizenergie verloren – bei unsanierten Altbauten noch mehr. Wir dämmen Ihr Dach GEG-konform und auf Wunsch bis zur BAFA-Schwelle, mit BAFA-15–20 %-Zuschuss und KfW-Kredit. Aufsparren, Zwischensparren oder Kombidämmung – passend zu Ihrem Bestand.
- U-Wert ≤ 0,14 W/(m²K)
- 15–20 % BAFA-Zuschuss
- GEG-konform
- Mineralwolle, Holzfaser oder PIR
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Warum die Dachdämmung in Duisburg so wichtig ist
Duisburg hat einen hohen Altbauanteil: Rund 65 % der Wohngebäude stammen aus der Zeit vor 1977, als die erste Wärmeschutzverordnung in Kraft trat. Bei diesen Bauten liegt der U-Wert der obersten Geschossdecke oder des Daches oft zwischen 0,4 und 1,0 W/(m²K) – das bedeutet: Jede dritte Heizkosten-Mark geht buchstäblich durchs Dach verloren.
Mit einer fachgerechten Dämmung bringen wir den U-Wert auf 0,14 W/(m²K) oder besser – das ist die BAFA-Schwelle für die höchste Förderstufe. Heizkosten sinken um 25 bis 35 %, im Sommer bleibt das Dachgeschoss spürbar kühler, Schimmelrisiko sinkt, der Marktwert der Immobilie steigt.
Was ist die „BAFA-Schwelle" genau?
Die BAFA fördert im Programm BEG Einzelmaßnahmen (BEG EM) die Dachdämmung mit 15 % Zuschuss, mit iSFP-Bonus 20 %. Voraussetzung ist ein U-Wert von 0,14 W/(m²K) oder besser. Das erreichen Sie mit:
- 20–24 cm Aufsparrendämmung (WLS 035) bei ungenutzter Zwischensparrendämmung
- 16–20 cm Zwischensparren + 8–10 cm Aufsparren (Kombidämmung)
- 24–30 cm Aufsparren (Vollsparrendämmung), wenn keine Zwischensparrendämmung vorhanden ist
Dämmverfahren: Aufsparren, Zwischensparren oder Kombi?
Zwischensparrendämmung
Die klassische Variante: Dämmung wird zwischen die Holzsparren eingebaut, raumseitig mit Dampfbremse und Innenverkleidung (Gipskarton, Holzpaneele) abgeschlossen. Vorteil: günstig, schnelle Montage, keine Veränderung der Dachaußenkante. Nachteil: Die Sparren selbst bleiben Wärmebrücken, der U-Wert ist physikalisch begrenzt.
Geeignet für: Bereits ausgebaute Dachgeschosse, bei denen die raumseitige Verkleidung erneuert werden soll. In Duisburg sehr verbreitet in Buchholz, Hamborn und Rheinhausen.
Aufsparrendämmung
Die Dämmung wird oberhalb der Sparren verlegt – die Sparren sind damit vollständig im warmen Bereich und keine Wärmebrücken mehr. Vorteil: beste Dämmwerte, keine Innenarbeiten nötig, schlanke Aufbauhöhe. Nachteil: teurer, Dachhaut muss komplett erneuert werden.
Geeignet für: Dächer ohnehin anstehender Neueindeckung, hohe Dämmstandards (Passivhaus, Effizienzhaus 40), wenn die innen liegende Verkleidung erhalten bleiben soll.
Kombidämmung (Zwischen + Aufsparren)
Die optimale Lösung für die meisten Duisburger Bestandsbauten: zwischen die Sparren kommt die erste Dämmebene, darüber die Aufsparrendämmung. Damit erreichen wir U-Werte von 0,12 bis 0,14 W/(m²K) – BAFA-Schwelle sicher erreicht. Etwas teurer als reine Zwischensparrendämmung, dafür physikalisch überlegen.
Geeignet für: Sanierungen mit Anspruch auf höchste Förderung und besten Wohnkomfort. Unser Standard bei kombinierten Dachausbau-Projekten.
Dämmstoffe: Mineralwolle, Holzfaser, PIR – was passt zu Ihrem Dach?
Mineralwolle (Glaswolle / Steinwolle)
Der Klassiker. Wärmeleitfähigkeit 0,032–0,040 W/(mK), nicht brennbar (A1/A2), guter Schallschutz, preiswert. Nachteil: aus petrochemischen Rohstoffen, weniger ökologisch. In Duisburg nach wie vor der meistverwendete Dämmstoff im Dachbau.
Holzfaserdämmung
Wärmeleitfähigkeit 0,038–0,050 W/(mK), diffusionsoffen, hervorragender sommerlicher Hitzeschutz (Wärmespeicherkapazität 2.100 J/kgK), ökologisch aus nachwachsendem Rohstoff. Wir empfehlen Holzfaser besonders für ausgebaute Dachgeschosse, weil sie das Raumklima spürbar verbessert. Mehrkosten gegenüber Mineralwolle: ca. 30–40 %.
PIR / PUR (Hartschaum)
Wärmeleitfähigkeit 0,022–0,028 W/(mK) – der beste Dämmwert pro cm. Schlanker Aufbau, ideal wenn die Bauteilhöhe begrenzt ist. Nachteil: weniger ökologisch, teurer, diffusionsdicht. PIR verwenden wir vor allem für Aufsparrendämmungen und Flachdach-Sanierungen.
Sonstige: Zellulose, Schaumglas, Kalziumsilikat
Für spezielle Anwendungen: Zellulose wird in Bestandsbauten eingeblasen, Schaumglas bei Flachdach und lastabtragender Funktion, Kalziumsilikat bei Schimmel-Sanierung. In Duisburg setzen wir diese Materialien gezielt ein, wenn der Bestand es erfordert.
Förderung der Dachdämmung in Duisburg
Die Dachdämmung ist der mit Abstand am besten geförderte Posten bei der Gebäudesanierung. Drei Bausteine kommen in Frage:
BAFA BEG Einzelmaßnahmen
15 % Zuschuss auf die Dämmkosten, mit iSFP-Bonus 20 %. Förderfähige Kosten: 30.000 € pro Wohneinheit und Jahr (mit iSFP 60.000 €). Pflicht: Gebäude älter als 5 Jahre, Energieeffizienz-Experte eingebunden, Antrag vor Auftragsvergabe.
KfW 261 (Wohngebäude-Kredit)
Bei Komplettsanierung auf Effizienzhaus-Niveau: bis zu 150.000 € Kredit pro Wohneinheit plus Tilgungszuschuss 5–45 %. Auch die Dämmung allein kann den Sprung in eine bessere Effizienzhaus-Klasse auslösen – wir prüfen die Wirtschaftlichkeit.
Steuerbonus § 35c EStG
20 % über 3 Jahre absetzbar (7 % + 7 % + 6 %) – als Alternative zu BAFA/KfW, nicht kumulierbar. Sinnvoll für selbstgenutzte Immobilien, wenn die BAFA-Förderquote niedriger ausfällt. Lassen Sie sich vorab steuerlich beraten.
Wichtig: Die Stadt Duisburg selbst hat kein kommunales Dachdämmungs-Programm für Privatpersonen. Anders als etwa in Bochum gibt es keinen städtischen Ergänzungszuschuss zur BAFA.
Häufige Fragen zur Dachdämmung
Was ist besser: Aufsparren- oder Zwischensparrendämmung?
Beide. Im Bestand mit knappen Sparrenhöhen empfehlen wir die Kombination (Zwischen + Aufsparren), weil die Holzsparren selbst Wärmebrücken sind. Reiner Zwischensparren reicht für die BAFA-Schwelle (U ≤ 0,14) oft nicht – die Aufsparrendämmung schließt die Lücke. Wir messen Ihre Sparren vor Ort und rechnen den Aufbau durch.